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Zum Abschied ein unwürdiges Spektakel

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Zum Abschied ein unwürdiges Spektakel
Die weitere Zukunft von Erzbischof Georg Gänswein war bisher ein reines Medienthema. Wenn das zum Stil vatikanischer Personalpolitik wird, sollten Kleriker in Zukunft Rom als Arbeitsplatz meiden.
Foto: IMAGO/Wolfgang Maria Weber (https://www.imago-images.de/) | Die Zukunft von Erzbischof Georg Gänswein wird als ein reines Medienthema verhandelt. Das ist kein guter Stil vatikanischer Personalpolitik.
In der oft schwierigen Lage, zwischen den offiziellen Mitteilungen des Vatikans über die „Sala stampa“ und dem tatsächlich zutreffenden Stand der Dinge unterscheiden zu müssen, hat es sich in Rom längst schon eingebürgert, mehr auf das zu achten, was aus der „Sala stampa“ von Santa Marta kommt. Das sind die Gespräche des Papstes mit vertrauten Journalisten, die er – an den Medienverantwortlichen des Vatikans vorbei – in seiner Privatresidenz führt.
Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos …

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Solimões

Kann man den Text noch ohne zahlschranke haben??

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Unten in den Kommentaren als Bild verlinkt

Klaus Elmar Müller

Guido Horst in DIE TAGESPOST scharfzüngig, zu Recht! Der wortreich "barmherzige" Papst habe zu Benedikts Lebzeiten dessen Privatzimmer zum Museum gemacht, quasi eine Vitrine über seinen Vorgänger gestülpt und wolle sich jetzt von dessen letztem Schatten befreien. Dieses Unfriede-Stiften und Klima-Vergiften passe nicht zum Kriegs- und Klimakritiker, schreibt Guido Horst.

Erzherzog Eugen

Herr Gänswein hat alles nur erdenkliche getan um es zum Spektakel zu machen andere Papst Sekretäre haben, ohne einen Ton zu sagen, Rom verlassen und sind in Ihre Heimatdiözesen zurückgekehrt
Laut der Apostolischen Konstitution sollen ehemalige Kurien Mitarbeiter in ihre Heimatdiözesen zurückkehren also auch Herr Gänswein

Solimões

Manchmal ist das nicht so einfach, vor allem nicht bei fortgeschrittenem Alter.

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"Aber einen Erzbischof fortzuschicken und ihm zu sagen, wo er seinen Ruhestand als „Privatmann“ ver- bringen soll, ist schon so ungewöhnlich, dass man auf einen gütlichen Ausgang dieses vor allem in den Medien gespielten Abgangs des deutschen Erzbischofs wartet. Zumal sich sonst auch der Eindruck fes- tigen könnte, dass Franziskus mehr noch als den Präfekten des Päpstlichen Hauses und früheren Papstsekretär eigentlich den Schatten seines Vorgängers loswerden will."