Mathias v. Gersdorff (TFP) setzt Bätzing und Priesterbruderschaft St. Pius X. gleich
Mathias von Gersdorff leitet die deutsche Sektion der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP), die öffentlich mutig und mit jungen Leuten für konservative katholische Anliegen eintritt, so für den Lebensschutz.
Auf seinem privaten Kanal hat er sich zuletzt auf Bischof Bätzing gewissermaßen eingeschossen, eine durchaus sympathische Haltung, manchmal zwar etwas zu fixiert wirkend.
In seiner steten Hoffnung auf Rom übersah v. Gersdorff, dass der deutsche Synodale Weg kein Gegensatz ist zu den Möglichkeiten, die das von Papst Franziskus zur Kirchenlehre erhobene Abschlussdokument der Weltsynode eröffnet.
Zur Ankündigung der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischöfe zu weihen, fällt ihm die Sitzordnung im Parlament ein: Die Mitglieder der Piusbruderschaft wären die Rechtsextremen, der deutsche Synodale Weg sei linksextrem. Er selber scheint sich der Mitte zuzurechnen, die er als geschwächt bedauert.
Schon Pfarrer Hans Milch + hatte dieses kirchenpolitische …Mehr
Er ist längst nicht allein.
Bergoglio war nicht der Papst, das Gegenteil von dessen Verkündigung ist richtig, so wird ein Schuh draus.
Er demonstriert für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder (was gut ist), aber das Lebensrecht der Geborenen bekümmert ihn nicht, wenn er US-Aggressionen bejubelt.
Sie erkennen einiges, @Guntherus de Thuringia, denn es geht der TFP-Sekte nur darum, die dummen Tradis zu beeindrucken. Wenn die Vorfeldorganisationen der TFP-Sekte, wie z.B. SOS Leben Spenden sammeln für vermeintlich soziale Zwecke kommt das Geld bzw. ein Teil davon der evangelischen Gruppierung KALEB zugute.
Die naiven Tradis können sich das nicht vorstellen, denn diese Leute unterstützen auf diesem Weg evangelische bzw. evangelikale Gruppierungen und leben in dem naiven Glauben, sie würden keine ökumenische Aktivitäten unterstützen...
Hier ein paar Infos:
- Was stickt hinter CESNUR?
- Was stickt hinter CESNUR?
- TFP Ideology, Part Two: The Counter-Revolution
Das wurde allerdings schon vor Jahren bei Gtv ausdiskutiert. Damals hauptsächlich von Iacobus. Ich vermute, dass war zu dem Zeitpunkt, als der TFP-Ableger im Bistum Regensburg akiv war.
Antonio de Castro Mayer und die Piusbruderschaft haben schon damals die TFP-Sekte verurteilt, weil sie Plinio anbeten und dessen Mutter Lucilia verehren wie Katholiken Maria.
Das wissen die Informierten bei der Piusbruderschaft auch. Nur die naive Tradis halten die TFP-Sekte für "Verbündete".
D U M M ! - Jedermann weiß doch, daß die Bischofsweihen der Bruderschaft absolut sicher gültig sein werden - die Weihe von Frauen allerdings genauso sicher ungültig wie eine kirchliche Trauung von Homosexuellen.
Gersdorff redet um den heissen Brei herum nur zu der Überlebenswichtigkeit der Bischofsweihe für die Priesterbruderschaft Pius X. bezieht er keine Stellung.