Warum fühlen sich amerikanische Städte leblos an?
Amerika sah früher anders aus
Im 19. Jahrhundert ähnelten amerikanische Städte den europäischen. Die Gebäude waren meist 4-10 Stockwerke hoch und es gab gute öffentliche Verkehrsmittel. Menschen lebten in dichten städtischen Gebieten, nah an ihrem Arbeitsplatz.
Das "fehlende Mittel" bezeichnet Wohnmöglichkeiten mittlerer Dichte, die zwischen Einfamilienhäusern und Hochhäusern liegen. Diese fehlen heute in den USA. Früher gab es sie in Form von Reihenhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern. Nach dem Zweiten Weltkrieg förderte man jedoch die Vororte und den Autobesitz, was zur Zerstörung vieler dieser mittleren Wohnformen führte.
Um Städte wieder lebendig zu machen, müssen mehr gemischt genutzte Nachbarschaften und Wohnungen mittlerer Dichte gebaut werden. Einige Städte wie Minneapolis haben begonnen, ihre Bebauungspläne zu reformieren, um dies zu ermöglichen.